Plankstadter Carneval-Club Blau-Weiß 1969 e.V.
Mitglied im Bund Deutscher Karneval, Vereinigung Badisch-Pfälzer Karnevalvereine und Kurpfälzer Narrenring

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Wer hat an der Uhr gedreht......

42. Prunksitzung unter närrischer Uhr sorgte für beste Unterhaltung

Unser Kleinsten, die „Wichtelgarde“ machte den Anfang und wie es sich für Eisbrecher gehört, schmolz das Publikum auch nur so dahin.  Diese sind halt immer wieder eines der Highlights unserer Veranstaltungen und einfach nur süüsss.

Nicole Franke, unser Jugendtanzmariechen, zeigte direkt im Anschluss, mit hoher Präzision, wie viel Arbeit, Schweiß und Engagement in einem Trainingsjahr erforderlich sind, um einen solchen Tanz auf die Bühne zu bringen. Eine Meisterleistung wie ich bemerken darf.

 

 

Nun wurden die Trainer und Betreuer auf die Bühne gerufen. Der Vorstand bedankte sich für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Garden mit einem Blumenarrangement und dem Dank des gesamten Vereins.

'Wolle mer se roilosse?' -  Aber gerne doch!

Was soll ich sagen? Jeder ,der sie schon einmal gesehen hat, weiß von was ich spreche. Die Damen der Aktivengarde überzeugten wieder einmal durch absolutes Können und ihre Professionalität und sorgten wie immer für bewundernde Blicke, nicht nur bei den jungen Männern im Publikum.

 

 

Wieso hat der PCC jetzt schon eine Prinzessin. Das, oder so ähnlich, dachte sich nun der ein oder andere im Saal, als die 'Princess of Plankschd', alias Tina Waldecker, die Bühne betrat und erstmals die Bütt bestieg. "Ich wollt so gern mol Prinzessin soi" verkündete sie und gab zu verstehen, dass sie nichts gegen einen passenden Prinzen hätte, der gemeinsam mit ihr regieren sollte. Beim Elferrat, sei ja schließlich nichts besonderes dabei. Ha, ha, da können wir ja nur drüber lachen. Schaut uns doch mal an. Einer schärfer als der andere.  

Nun folgten Sternchen, Junioren und die Aktive mit Ihren Schautänzen und man konnte nur erahnen, wie viel Arbeit darin steckte.

Zu guter Letzt traten alle Aktive nochmals zu einem gemeinsamen Abschlusstanz an und beendeten damit das vierstündige Programm, bevor sich Sitzungspräsident Thomas Schwebler verabschiedete und Wolfgang Eichhorn die Veranstaltung offiziell beendete.

Ein perfekt verlaufener Abend, der sicherlich mehr als kurzweilig war.

r.r.

Es war wohl eine der besten Veranstaltungen der letzten Jahre. Denn wenn man den Aussagen unserer Gäste glauben kann und man die Anzahl der verkauften Eintrittskarten mit berücksichtigt, so haben wir unsere Sache wohl gut gemacht.

Auszug aus der Schwetzinger Zeitung:

"Haben unser Kommen nie bereut"

Plankstadt. Unter das närrische Völkchen hatte sich bei der Prunksitzung des Plankstadter Carneval Clubs sogar ein Indianerhäuptling gemischt. Und wohlwollend ob des unterhaltsamen Programms da auf der großen Bühne der Mehrzweckhalle, scheint er seinen Stammesbrüdern zuzunicken. Er habe sogar seine eigene Squaw mitgebracht, sagt Jan Stutzmann und blinzelt dabei frech zu seiner Lebensgefährtin, die an diesem Abend mit ihm gemeinsam den Weg aus der Nord- in die Kurpfalz gefunden hat.

Na, wenn das kein Renommee für uns ist, weiß ich auch nicht.

Angeführt vom Zeremonienmeister und 2.Vorstand  Rolf Rummer marschierte die Heerschar des PCC nebst Gastelferrat „ Narrhalla Ketsch“ pünktlich um 20:11Uhr in der Mehrzweckhalle ein und betraten unter närrischen „Plahoi“-Rufen die Bühne. Nach der Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden Wolfgang Eichhorn übernahm der Präsident des Elferrats Thomas Schwebler das Zepter, um souverän durch das Programm zu führen.

   

Mit der Augustenkapelle kam jetzt schon einmal richtig Stimmung in den Saal. Mit heißen Rhythmen  rissen sie die Zuschauer von den Stühlen und animierten auch den Elferrat sich zu erheben.

Nathalie Strottner, unser Aktiventanzmariechen, folgte sogleich mit ihrem neuen Mariechentanz. Ich glaube, man muss es nicht mehr erwähnen, denn ihre jahrelange Erfahrung als Gardemädel und Einzelmariechen hinterlassen natürlich ihre Spuren in Punkto  Professionalität und somit ist sie auch immer wieder eine Augenweide und  entlockt dem ein oder anderen eine Gänsehaut.

Nun  betraten zwei weitere alte Bekannte die Bühne. ‚Brummer und Spreißel’, die beiden Putzfrauen, bei denen man sich fragt, ob sie überhaupt dazu kommen ihrer Arbeit nachzugehen, da ein Thema das andere jagt. Natürlich ernteten sie wie jedes Jahr viel Beifall, denn gelernt ist halt gelernt.

Jetzt marschierte die Sternchengarde auf. Es ist nicht zu fassen ,wie gut sich die Mädchen entwickelt haben. Noch vor zwei Jahren, waren sie ein zusammen gewürfelter Haufen, die allesamt von der Wichtelgarde aufgestiegen waren. Ohne ältere Vorbilder in dieser Altersklasse, starteten sie komplett ohne Erfahrungen in dieses Abenteuer und  was sie an diesem Abend darboten, kann sich mehr als sehen lassen. Sehr viel Ehrgeiz und das Können ihrer Trainerin haben die Mädchen zu dem gemacht, was sie heute sind. Eine Truppe, die es durch Ehrgeiz und Mühe geschafft hat und die noch einiges Potential in sich birgt. Mädels, wir sind sehr stolz auf Euch.

    

Die zweite Bütt des Abends bestritt das Duo „Boxer und Michel“. Leichter Ärger mit dem Mikrofon, überspielten sie souverän, wie es sich für Profis gehört und so kamen sie mit ihrer Vorstellung auch gut beim Publikum an.

Das Duo Kamru aus Haßloch gab dem Publikum nun den Rest. Sie schafften es sogar, den gesamten Saal zu einer Polonaise zu animieren. Selbst den Elferrat hielt es nicht mehr auf den Stühlen und so waren in Windeseile alle auf den Beinen und durchstreiften den Saal. Ein Top-Act, den wir sicher nicht das letzte Mal bei uns gesehen haben.

Zeit nun für die Juniorengarde. Auch diese Mädchen brauchten sich nicht zu verstecken. Sie sind zwar nur zu fünft, aber das gleichen sie durch Können aus. Mit zwei neuen Mitstreiterinnen starteten sie erstmalig in dieser Konstellation und die Neuen gaben hierbei auch alles.

   

Die Playbackshow bot wieder einmal alles auf, was Rang und Namen hat und wieder gaben die Akteure, zusammengesetzt aus Junioren und Aktivengarde, alles. Von Didi Hallervorden und Helga Feddersen mit 'Die Wanne ist vol'l bis Billy Mo mit 'ich kauf mir lieber einen Tirolerhut' war alles, wie immer, perfekt einstudiert und entlockten den Zuschauern viel Applaus.

Und dann kam's und keiner konnte es halten. Man munkelte, es sei ein UFO gelandet und ab und zu huschte eines jener kleinen grünen Männchen durch die Flure der Mehrzweckhalle. Plötzlich flog das Raumschiff Enterprise über die Bühne und zwölf lustig aussehende grüne Kerlchen betraten den Raum. Der absolute Brüller, was sich nun abspielte. Sie sprangen, hüpften und tanzen über das Parkett und verschwanden dann wieder in den unendlichen Weiten des Weltraums. Natürlich nicht ohne eine Zugabe zu geben.

   

Die letzte Bütt am Abend, bestritten von  Baumann, warf ihre großen Schatten voraus. Denn nun stand der Showblock an, auf den man sich im Saal schon den ganzen Abend freute. Man weis schon aus Erfahrung, dass alle Akteure in jedem Jahr noch einen drauf setzen.

Plötzlich befand man sich in Indien. Besser gesagt am Filmset eines Bollywood-Streifens, denn die Frauentanzgruppe des PCC entführte uns in die Welt des Films. Die Damen waren nicht nur gut, nein sie waren sehr gut und ich komme nicht umhin ihren Trainerinnen meinen Respekt auszusprechen. Denn das war schon sehr schön anzusehen. Tolle Kostüme und perfektes Make-up rundeten das Bild ab.

   

 

 

Berichte von

Bericht von der Prunksitzung Campagne 10/11