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Die sonst so Sonne verwöhnten Plankstadter mussten sich dieses
Jahr erstmalig seit langer Zeit mit nicht so freundlichem
Wetter begnügen, denn der Wetterdienst gab schon Anfang der Woche
leider nichts erfreuliches bekannt und so machten wir uns auf
miserables Wetter gefasst. Doch bevor wir ins Wochenende
starteten, mussten noch am Donnerstag, bei strahlendem
Sonnenschein wohlgemerkt, die Gerätecontainer geleert werden, um
die Anhänger damit zu bestücken.
Auch der Freitag, der ganz im Zeichen des Aufbaus stand, glänzte
mit schönem Wetter, was uns die Arbeit ungemein erleichterte und
so standen unsere Zelte auch in Windeseile. Glücklicherweise waren
viele Helfer Vorort, die sämtliches mitgebrachte Inventar an den
dafür vorgesehenen Stellen platzierten.
Die Nacht auf den Samstag: Regen! Mist! Es sollte doch erst
am Sonntag regnen. Das fängt ja gut an, dachten wir, aber man soll
den Tag ja bekanntlich nicht vor dem Abend loben, oder besser
gesagt tadeln. Denn trotz einiger kleiner Minischauer, war der Tag
doch ganz passabel und das Straßenfest auch gut besucht. Unser
reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränke kam wieder gut bei
allen Besuchern an und so bruzzelten wir wieder was das Zeug hielt
bis in die frühen Morgenstunden. Um 1:30 Uhr war dann Schicht.
Der Sonntag: Regen, was sonst. Blöd gelaufen, aber wenigstens
hatten wir noch unsere gute Laune und trotz allem, kamen die
Besucher doch aufs Straßenfest. Zwar erst spärlich, aber dann doch
geballt. Also, wieder den Grill angeworfen und weiter gebruzzelt.
Ich kann jetzt kein Fleisch mehr sehen oder riechen. Würg! Ich
werd Vegetarier. Nein, natürlich nicht, aber mit weit über 300
Steaks, noch mehr Bratwürsten und ebenso vielen Hamburgern und
Flammkuchen haben wir sicherlich wieder eine Höchstleistung
erbracht. Um 16:00 Uhr waren dann schon die Pommes ausverkauft und
um 19:00 Uhr legten wir die letzten Fleischsorten auf den Grill.
Das Wetter wurde gegen Ende dann auch wieder schön - wie soll's
auch anders sein - und wir konnten wenigstens trockenen Fußes
wieder mit dem Abbau der Zelte beginnen. So gegen 23:30 Uhr war
dann auch schon das Schlimmste geschafft und Zugmaschine,
Zeltanhänger nebst Materialwagen wieder im Bauhof verstaut.
Am Montagmorgen folgte dann der restliche Abbau und das schönste
am ganzen Tag, auf das sich alle Helfer jedes Jahr aufs Neue
freuen. Das Knöchelchen–Essen in geselliger Runde. Um 14:00 Uhr
fiel dann der Hammer. Ich muss nicht erst erwähnen, dass wir alle
am Allerwertesten
waren, aber trotzdem stolz auf das Zurückliegende, denn wieder
einmal hat sich gezeigt, was eine starke Gemeinschaft zu leisten
vermag.
Wir sind sehr stolz auf unser gesamtes Team und sagen auf diesem
Wege
Herzlichen Dank
!!!
r.r.
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